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Europäisches Sozialforum in Athen 2006
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Erklärung revolutionärer
Volkskampf (ELA) Epanastatikos Laikos Agona
Athen, den 22.Mai
1985
Erklärung
zur Ermordung des Genossen Christos Tsutuwis
Am
15. Mai um 16.30 hat in der Amfikiliastraße im Stadtteil Gisi ein
Gefecht zwischen einer Gruppe Kämpfer und der Organen der innerstaatlichen
Unterdrückung B.Bura, G. Degeni und G. Georgou stattgefunden. Die
bewaffnete Auseinandersetzung entstand aus einer den Kämpfern gestellten,
unter Beobachtung stehenden Falle und aus der hinterhältigen und
verbrecherischen Frechheit der Sicherheitsorgane heraus, als sie
versuchten, die beiden Kämpfer zu ermorden.
Der Kämpfer Christos
Tsutsuwis wurde im Alter von 32 Jahren getötet - von den frevelhalften
Kräften, welche die bewaffneten Staatsapparate des kapitalistischen-imperialistischen
Systems einsetzen, um sich vor dem Klassen- und revolutionären Kampf
zu schützen, der gegen sie geführt wird.
Wir
haben eine Woche mit dieser Erklärung gewartet - aus zwei Gründen:
einmal um sicher zu wissen, dass die Gruppe der Genossen von Christos
Tsutsuwis vorübergehend außerstande ist, eine politische Erklärung
zu dem Gefecht zu verfassen, das unmittelbar seinen Tod und danach
den Ausbruch der bekannten innerstaatlichen Orgie von Desorientierung
und Polizei - Allmacht zur
folge hatte;
zweitens um die
Anstrengung aller verbündeten innenpolitischen Kräfte in ihrem vollem
Umfang offen werden zu lassen, die auf die Diffamierung der Person
des Kämpfers Christos Tsutsuwis und darin auf die Verleumdung der
gesamten ideologischen und politischen Auffassung und Praxis der
revolutionären und Volksgewalt gegen das kapitalistische - imperialistische
System zielt.
Unsere
politische Erklärung wendet sich an alle, besonders an die Proletarier
und am meisten an die Kräfte der revolutionären Bewegung im Volk
in unserem Land. Die möchte der Notwendigkeit nachkommen, die zugleich
Verpflichtung der organisierten revolutionären und Volkskräfte zu
Solidarität und Unterstützung der politischen Insurrektion, zur
Bewältigung jeder Situation und jedes Angriffs und Aufklärung aller
revolutionärer und Volkskräfte und aller Proletarier ist, so dass
die wirksam mit der Waffe der Freiheit der Verwirrung, Desorientierung,
dem Betrug und Terror entgegentreten können, die jedes Mal die verbündeten
innenpolitischen Kräfte entfesseln.
Seit
`76
Der
Kämpfer Christos Tsutsuwis wurde 1976 Mitglied des "Revolutionären
Volkskampfs - ELA - und nahm über mehrere Jahre an seiner gesamten
revolutionären politischen Praxis teil. 1980 trat er aus dem ELA
aus, um seinem eigenen Ziel zu folgen, dessen politischer Charakter
nicht mit der ideologischen und politischen Praxis des ELA zusammenging.
Vor dem politischen
Wechsel von der Junta -Regierung zur Regierung von Karamanlis am
27.7.1974 und dn letzten zwei bis drei Jahren der Junta - Diktatur
(seit er 19 Jahre alt war), beteiligte er sich an der Aktivität
einer politischen Gruppe des revolutionären Widerstands, die ganz
sicher auf keinen Fall eine Gruppe der damaligen Gesamtgriechischen
Befreiungsbewegung (PAK) gewesen ist, weil PAK im Wesentlichen
bloß eine oppositioneller Apparat einer der innenpolitischen Partei
war.
Was
auch seinerzeit und heute bei jeder sich bietenden Gelegenheit über
die `Militärische Abteilung` verbreitet wurde, sie war auf der einen
Seite nur demagogisch tätig ohne jeden revolutionären Inhalt oder
Ziel und verweigerte anderseits jede Hilfe allem, was sie nicht
total politisch und organisatorisch kontrollierte - eine Tatsache,
die aus einer Vielzahl verschiedener Fälle bekannt und im Fall der
Widerstandsgruppe von Alekis Panagulis weltbekannt geworden ist.
Der heute vom `militärisch
Verantwortlichen` der damaligen PAK hinterhältig formulierte Unsinn,
dass der Kämpfer Christos Tsutsuwis nicht Mitglied der PAK gewesen
sei, weil er ihn sonst kennen würde wie alle anderen, und dazu noch,
dass sie sowieso kein `Vertrauen` zu ihm gehabt hätten, weil er
erst fünf Jahre nach der Machtergreifung der Diktatur Griechenland
verlassen habe, und dabei bewusst den offensichtlichen Grund zu
erwähnen vergisst, den wir oben genannt haben, nämlich dass jemand
wie Christos Tsutsuwis Mitglied in der PAK
weder sein wollte noch konnte, enthüllt auch die Denkweise
in den Apparaten von PAK. `Vertrauen` schenkte sie also nur denjenigen,
die gleich oder sehr bald außer Landes gingen, während jeder, der
in Griechenland blieb, und sogar wenn er wie Christos Tsutsuwis
zu Beginn der Diktatur erst 14 Jahre alt war, dieses `Vertrauen`
nicht wert war.
(Diese Denkweise
erklärt uns außerdem wunderschön, wie leicht und über Jahre hindurch
die geschickt in die `obersten militärischen Leitstellen` der PAK
platzierten Spitzel ungestört Hunderte von Kämpfern, Mitarbeitern
und Sympathisanten der PAK denunzierten - mit einer Normalität,
in der alle anderen von ihrer Existenz überzeugt waren, ohne sie
genau zu kennen, mit der Ausnahme der PAK, der sie bekannt waren.)
Nach der Diktatur
setzte der Kämpfer Christos Tsutsuwis seine politische Praxis unter
den neuen politischen Verhältnissen fort und arbeitete in verschiedenen
politischen Initiativen mit, welche die Neugestaltung der Volks-
und revolutionären Bewegung in unserem Land zum Ziel hatten.
Gegen
AEG
In der Zeit, in
welcher der Kämpfer Christos Tsutsuwis Mitglied des Revolutionären
Volkskampfes war, 1976 - 1980, war er mit seiner ganzen Aktivität
dabei. Er nahm direkt und indirekt an vielen Aktionen der revolutionären
Volksgewalt gegen das kapitalistische - imperialistische Regime
teil. Er arbeitete an vielen verschiedenen Punkten vom Gruppen mit
politischer Initiative mit und half bei der publizistischen Tätigkeit
sowie in der übrigen politischen Praxis von Gegenöffentlichkeit
in den Jahren 1977 - 1980. In der Nach vom 19. auf den 20. Oktober
1977 war er Teil der ELA - Gruppe, die das Fertigwarenlager und
die Büros der multinationalen Firma AEG in Brand setzten versuchte.
Das Ziel dieser Aktion war die Unterstützung der deutschen revolutionären
kämpfer, welche die westdeutsche regierung ermordet hatte, und zugleich
ein konkreter Schlag gegen eine der wichtigsten Stützen des kapitalistisch
- imperialistischen Regimes, was die multinationale Firma ist. Während
dieser Aktion kann es zu einem bewaffneten Zusammenstoß mit den
Organen der staatlichen Unterdrückung, K. Plessa und I. Stergiu,
der den Tod des Gründungsmitglied der ELA,
Christos Kassimis, zur Folge hatte. Gleich nach dem Tod von Christos
Tsutsuwis haben alle Organe des kapitalistischen - imperialistischen
Systems, Regierung, Opposition, offizielle Parteien, Polizei - und
anderen Kräfte der staatlichen Repression und die Medien mal wieder
die übliche Orgie der Desinformation und Terror gegen die Allgemeinheit,
die Proletarier und die revolutionären Volkskräfte entfesselt.
So
haben die verbündeten innenpolitischen Regierungskräfte
- die Wirklichkeit
verdreht und die Kämpfer als "Kriminelle" und die kriminellen Elemente
des bewaffneten Polizeiapparates zum Schutz ihres schmutzigen Regimes
als `heroische Opfer` dargestellt:
- sofort die falsche
`Nachricht` in Umlauf gesetzt, dass der eine Kämpfer den anderen
getötet habe, dasselbe also, was sie schon nach dem bewaffneten
Zusammenstoß bei AEG am 19./20. Oktober 1977 getan haben. Diesmal
nahmen sie die falsche `Information` zurück, nachdem sie sie natürlich
verbreitet hatten, um die Leute, irrezuführen. Als im Oktober 1077,
wo wie heute Wahlkampfzeit war (zu den Wahlen im November 1977),
die rechte Regierung versuchte, diese Desinformation durchzusetzen,
haben wir es geschafft, sie und die wirkliche Dimension aller Ereignisse
der damaligen Periode aufzudecken. So wurde auch unseren und allen anderen Volks - und revolutionären Kräfte wirksam
geholfen und sie politisch unterstützt , um den Angriff der Regimekräfte
und ihre Machenschaften abzuwehren und zugleich zurückzuschlagen
und stärker zu werden in diesem konkreten Kampf, die viele Monate
dauerte.
Natürlich hat der
Parteiapparat der damaligen Opposition die Gelegenheit nicht vorübergehen
lassen, unsere Situation zu "benützen" - mit dem alleinigen Ziel,
die verschiedenen Wahlvorteile zu erlangen. Heute, da die damalige
Opposition die Regierung stellt, hat der gleiche Parteiapparat nicht
gezögert seine bewusste Lügenpropaganda loszulassen und so selbst
deutlich zu machen, dass das
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